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Blecha: Haben den Alleinverdiener-Absetzbetrag zurückerobert!
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15. November 2011
Pensionisten tragen keine Schuld an Finanzkrise
Als größten Erfolg bei den gestrigen Pensionsverhandlungen verbucht der Vorsitz führende Seniorenrats-Präsident Karl Blecha vom Pensionistenverband, dass der Alleinverdiener-Absetzbetrag für den überwiegenden Teil der von der Streichung betroffenen Pensionisten zurückerobert werden konnte.
„Der Pensionistenverband hat nie aufgegeben, dieses soziale Unrecht zu bekämpfen, auch nicht durch das Urteil des Verfassungsgerichtshofes. Jetzt ist es gelungen, für Pensionen bis 1.750 Euro den Alleinverdienerabsetzbetrag ab 1.1.2012 wieder geltend machen zu können", freut sich Blecha.
Bei den Pensionen stand die Abgeltung der rückwirkenden Teuerung im Vordergrund. „2,7 Prozent sind ein Erfolg, den man nicht kleinreden darf. Denn sie haben am Schluss schon gewackelt. Es gibt kein vergleichbares europäisches Land, wo die Pensionen um 2,7 Prozent steigen! Auch das muss einmal gesagt werden", so Blecha.
Der Pensionistenverbands- und Seniorenrats-Präsident will den „mit Augenmaß für das Machbare" erzielten Abschluss auch als „verantwortungsbewusst gegenüber kommenden Generationen" werten. Und hält gleichzeitig unmissverständlich fest: „Die Pensionisten sind nicht verantwortlich zu machen für die Finanz- und Schuldenkrise!"
Die erzielte Einigung im Detail:
ALLE Pensionen bis 3.300 Euro brutto erhalten volle 2,7 Prozent Anpassung. Das betrifft 98,5 Prozent aller Pensionen! Bei Pensionen von 3.301 Euro bis 5.940 Euro brutto wird die Anpassung von 2,7 Prozent schrittweise auf 1,5 Prozent eingeschliffen. Darüber liegende Pensionen gebührt eine Anpassung von 1,5%.
Der Alleinverdienerabsetzbetrag kann ab 1.1.2012 bis zu einer Pension von 1.750 Euro wieder geltend gemacht werden. Auch Topfsonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen - z.B. für Heilbehelfe - werden für diese Gruppe wieder absetzbar.
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